{"id":555,"date":"2018-01-16T06:33:58","date_gmt":"2018-01-16T06:33:58","guid":{"rendered":"https:\/\/congress.eabp.org\/2018\/site\/?page_id=555"},"modified":"2018-09-04T17:37:50","modified_gmt":"2018-09-04T17:37:50","slug":"panel-ii","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/congress.eabp.org\/2018\/site\/de\/programme\/panel-ii\/","title":{"rendered":"Panel II"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<h2>Panel II<\/h2>\n<p>Panel II findet im H\u00f6rsaal 2 statt!<\/p>\n<h2>Gender-Bodies-Politics-Potentials<\/h2>\n<h5>Moderation: Bettina Schroeter<\/h5>\n<p>[speaker]<\/p>\n<p>[abstract]<br \/>\nDa Geschlechterstereotypien in einem unsichtbaren und schleichenden Prozess der Verk\u00f6rperung von Konventionen, Normen, Rollenvorstellungen und Verhaltensmustern \u00fcbernommen werden, sind sie tiefer verwurzelt und nachhaltiger wirksam als vordergr\u00fcndige liberale Gleichheitsbestrebungen der westlichen Welt. K\u00f6rperpsychotherapie hat die besondere M\u00f6glichkeit sowohl auf gesellschaftliche Verhaltensmuster und individuelle Charakterstrukturen einzuwirken ebenso wie biologische und energetische Ressourcen freizusetzen, die allen Geschlechtern erweiterte Wahlm\u00f6glichkeiten und Verhaltensspielr\u00e4ume jenseits sozialer Klischees zur Verf\u00fcgung stellt. An der erlebten Schnittstelle von Rollenzw\u00e4ngen und verk\u00f6rperten Potentialen beginnt sowohl individuelle als auch gesellschaftliche Ver\u00e4nderung.<a href=\"https:\/\/congress.eabp.org\/2018\/site\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Gender-abstract-Version-1EABP-2018.-Edoardo-Bettina-2-2.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> Mehr erfahren&#8230;.<\/a><\/p>\n<p>[pic]<br \/>\nschroeter.jpg<br \/>\n[bio]<br \/>\nDipl. P\u00e4d., HP, ECP, K\u00f6rperpsychotherapeutin, Supervisorin und Dozentin f\u00fcr KPT, Leiterin und Gr\u00fcnderin des Aus-und Fortbildungszentrums f\u00fcr\u00a0 Transformative K\u00f6rpersychotherapie, Berlin, EABP Mitglied seit ihrer Gr\u00fcndung. Gestaltung und Moderation.\u00a0 Von Panels zu Genderfragen in der KPT an verschiedenen DGK- and EABP Kongressen mit anderen deutschen Kolleginnen. Mitherausgeberin von:\u201c Verk\u00f6rperungen von Weiblichkeit. Gendersensible Betrachtungen k\u00f6rperpsychotherapeutischer Prozesse\u201d<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>Redner\/innen<\/h5>\n<h5>The Big Five of Mothers oder: Der normale Klient ist eine Mutter.<\/h5>\n<p>[speaker]<br \/>\nAnne Meinhold<br \/>\n[abstract]<br \/>\n70% der KPT Klienten sind weiblich und ca. 75% von ihnen haben Kinder. D.H.: Der normale Klient ist eine Mutter! Seit Jahrtausenden gilt Selbstlosigkeit als Essenz von M\u00fctterlichkeit. Den Preis der Selbstlosigkeit sehen wir bei unseren Klientinnen, (die M\u00fctter sind) oft in 5 typischen Ph\u00e4nomenen wie \u00dcberforderung, chronischen Schuld- und Unzul\u00e4nglichkeitsgef\u00fchlen, mangelndem Selbstbewusstsein und Ersch\u00f6pfung. In der psychotherapeutischen Theorie wird dabei die subjektive Perspektive der Mutter in Schwangerschaft, Geburt und Mutter-Kind- Bindungen oft vernachl\u00e4ssigt. Wie kann KPT kann helfen, das kreative und transformative Potential dieser weiblichen Potenzen zu realisieren und unrealistische idealisierte M\u00fctterbilder zu revidieren, um den vorprogrammierten Burnout von Selbstlosigkeit zu vermeiden?<br \/>\nAnne Meinhold<br \/>\n[pic]<br \/>\nmeinhold.jpg<br \/>\n[bio]<br \/>\nAnne Meinhold; Berlin, drei Kinder und ein Bonus-Kind. Ausbildung als Artistin; t\u00e4tig als freischaffende K\u00fcnstlerin; K\u00f6rperpsychotherapeutin und Supervisorin, NLP-Master, PITT- Traumaterapeutin, Studium Erwachsenbildung. Als K\u00f6rperpsychotherapeutin in freier Praxis mit Einzelklienten, Paaren, mit kriegstraumatisierten Menschen t\u00e4tig; Leitung von Traumatherapiegruppen f\u00fcr Frauen aus Kriegsgebieten, Trainerin f\u00fcr Kommunikation, Teams und F\u00fchrung.<br \/>\n&#8212;<\/p>\n<h5>Gender Stereotypen in der \u00f6stlichen und der westlichen Kultur<\/h5>\n<p>[speaker]<br \/>\nEdoardo Pera<br \/>\n[abstract]<br \/>\nIch arbeitete viele Jahre in Projekten zu den Themen geschlechtsbezogener Gewalt, Trauma und Fl\u00fcchtlingen im Nahen Osten und anderen \u00f6stlichen L\u00e4ndern. Geschlechterstereotypen betreffen sowohl M\u00e4nner als auch Frauen. Es ist interessant, die Unterschiede zwischen diesen Stereotypen in der westlichen und \u00f6stlichen Kultur zu analysieren. Manche Dinge k\u00f6nnen nicht per Gesetz ge\u00e4ndert werden, sie fordern eine psychische und emotionale Bildung. Was sind die Emotionen und Gef\u00fchle hinter Diskriminierung und Geschlechterstarrheit? Hinter Angst, Sexophobie, Wut? K\u00f6nnen M\u00e4nner und Frauen ohne emotionale \u00dcberreaktion mit diesen Unterschieden konfrontiert werden? K\u00f6nnen wir Unterschiede auf unserem gemeinsamen Weg erkennen?<br \/>\n[pic]<br \/>\npera.jpg<br \/>\n[bio]<br \/>\nEdoardo Pera, Psychotherapist with private practice in Rome: Analytical &#8211; Body Approach, Gestalt, EMDR, Family Constellations, Mindfulness. Trainer for SIAR (Societ\u00e0 Italiana di Analisi Reichiana). International Consultant for projects in Jordan, Syria, Nepal, Tanzania, Irak\u2013Kurdistan (concerning Psychotherapy, Trauma, Resilience, Psychological First Aid, Men Involvement, SGBV).<br \/>\n&#8212;<\/p>\n<h5>Ungeteilte Gender Identit\u00e4ten<\/h5>\n<p>[speaker]<br \/>\nIrena Markus<br \/>\n[abstract]<br \/>\nEine der zentralen Formen, in der sich Machtstrukturen ausgedr\u00fcckt haben, besteht in der Schaffung von Spannungen auf Grund der zweigeteilten Machtverteilung, die oft geschlechterbezogen ist. Dabei gilt das M\u00e4nnliche als kraftvoll und dominant und das Weibliche als machtlos und submissiv. Gender Identit\u00e4ten, die sich au\u00dferhalb dieser bin\u00e4ren Gender Stereotypien bewegen, wie zum Beispiel \u201eButch-Femme\u201c, Transgender, Gender-Queer werden als abnorm betrachtet und werden als solche nicht als wertvolle Erfahrung angesehen.<br \/>\nK\u00f6rperpsychotherapie kann den Verk\u00f6rperungsprozess von anderen nicht-bin\u00e4ren Identit\u00e4ten durch die Verk\u00f6rperung von marginalisierten nicht-bin\u00e4ren Geschlechtsidentit\u00e4ten unterst\u00fctzen, indem sie einen neuen Kontext schafft, der Geschlechteridentit\u00e4ten als neue Form von Erfahrung anerkennt, mit neuen Bedeutungen und geschlechtlichen Machtbeziehungen.<br \/>\n[pic]<br \/>\nmarkus.jpg<br \/>\n[bio]<br \/>\nIrena Markus, K\u00f6rperpsychotherapeutin, arbeitet in privater Praxis in Tel Aviv, Israel, Supervisorin im<br \/>\nGesundheitssystem, Gruppenleitung und Lehrtherapie, Gendersensible Perspektiven auf KPT und therapeutische Prozesse.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<h5>Pioniere eines neuen Mann Seins<\/h5>\n<p>[speaker]<br \/>\nMarc Rackelmann<br \/>\n[abstract]<br \/>\nSeit geraumer Zeit machen sich viele M\u00e4nner auf den Weg zu einem modernen Mann Sein. Dazu geh\u00f6ren u. a. gleichberechtigte partnerschaftliche Modelle, engagierte Vaterschaft und die Pflege ihrer Beziehungen mit ihren m\u00e4nnlichen Freunden. Das widerspr\u00fcchliche Nebeneinander von alten Rollenerwartungen \u2013 nicht nur in der Arbeitswelt \u2013 und neuen Lebensmodellen f\u00fchren dabei oft zu Konflikten. Anders als bei der Frauenbewegung fehlt M\u00e4nnern in ihrer Suchbewegung noch ein einigendes und attraktives Leitbild eines anderen Mann Seins. Gerade die K\u00f6rperpsychotherapie kann M\u00e4nner darin unterst\u00fctzen, einen achtsameren Umgang mit sich selbst zu finden, beziehungs- und konfliktf\u00e4higer zu werden und sich positiv in ihrem Mann Sein zu verankern.<br \/>\n[pic]<br \/>\nrackelmann.jpg<br \/>\n[bio]<br \/>\nMarc Rackelmann, Jahrg. 1964, Dipl. Pol., HP Psychotherapie, ECP, ist K\u00f6rperpsycho,- Paartherapeut und Supervisor in eigener Praxis in Berlin. Er bildet sich seit Jahren weiter im Sexual Crucible Ansatz David Schnarchs, in der Sexualtherapie Sexocorporel, sowie in pr\u00e4- und perinataler Arbeit bei Matthew Appleton. Fr\u00fchere T\u00e4tigkeit in der Jugend- und Erwachsenenbildung mit jungen M\u00e4nnern zu dem Thema M\u00e4nnlichkeit und Sexualit\u00e4t. Mitglied der DGK, der EABP, Peer Reviewer des IBPJ, lange im Vorstand der Wilhelm-Reich-Gesellschaft und er plante diesen Kongress mit. Autor von Ver\u00f6ffentlichungen u. a. zur Paartherapie und des 2017 erschienen Buches \u00fcber m\u00e4nnliche Sexualit\u00e4t: Make Love \u2013 das M\u00e4nnerbuch.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Panel II Panel II findet im H\u00f6rsaal 2 statt! 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